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Debatte über privat genutzte Drohnen auch in Deutschland überfällig / ÖDP fordert Drohnen-Führerschein

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(BVP) Bei einem Qualifikationsspiel für die Fußballeuropameisterschaft zwischen Serbien und Albanien ist es am Dienstagabend, nach dem Einsatz einer Drohne durch einen Fan, zu Tumulten und schlussendlich zum Spielabbruch gekommen. Die Drohne war mit einer Fahne von Großalbanien bestückt gewesen – eine gelungene Provokation für die serbischen Fußballfans.

Nach dieser Auseinandersetzung fordert der Vorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Sebastian Frankenberger, nun eine intensive Diskussion in Deutschland über die private Nutzung von Drohnen. „Diese Diskussion ist längst überfällig! Hier müssen klare Spielregeln vor allem im Bereich der privaten Nutzung her!“, sagte Sebastian Frankenberger.

Frankenberger betonte, dass Drohnen nicht grundsätzlich eine negative, technische Erfindung seien, denn sie unterstützten zum Beispiel Rettungskräfte bei Einsätzen in schwierigem Gelände oder helfen beim Überwachen von seltenen Arten in größeren Schutzgebieten. Dennoch sei die private, unkontrollierte Nutzung von Drohnen sehr problematisch. Auch müssten Fragen im Zusammenhang mit Privatsphäre und Datenschutz stärker in der Gesellschaft diskutiert werden.

Zugleich brachte Frankenberger einen Führerschein, für die Nutzung von Drohnen ins Gespräch: „Nur so kann gewährleistet werden, dass die Nutzer ordentlich mit den Geräten umgehen. Bisher darf jeder Drohnen unter 25 Kilogramm fliegen, auch wenn er keinerlei Ahnung vom Luftverkehr hat. In Deutschland braucht man doch für alles Mögliche einen Schein. Wieso gilt das nicht auch für das Steuern von Drohnen?“, kritisierte Frankenberger die derzeitige gesetzliche Regelung.

Pressekontakt:
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
Pablo Ziller
Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Erich-Weinert-Straße 134
10409 Berlin
Tel./Fax 030/49854050
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