Dietmar Eifler: Elektromobilität muss weiterentwickelt werden

(BVP) In der Debatte zum Antrag der Koalitionsfraktionen „Elektromobilität als wirtschaftliche, umweltpolitische und gesellschaftliche Chance weiterentwickeln“ hat sich der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dietmar Eifler, für eine Weiterentwicklung der Technologie ausgesprochen.

„Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Entwicklung der Elektromobilität in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern schwieriger gestaltet als in urbanen Ballungszentren. Der Anteil an Auspendlern liegt in unserem Bundesland bei ca. 60 Prozent. Von diesen Pendlern fahren 65,6 Prozent mit dem Auto zur Arbeit. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Pendler wohnt bis zu 50 km vom Arbeitsplatz entfernt. Die durchschnittliche Reichweite der in Serienproduktion befindlichen Elektroautos bis zur Mittelklasse liegt aktuell zwischen 80 und 212 km pro Batterieladung. Das heißt, ein Teil dieser Pendler würde mit dem Elektroauto zwar bis zur Arbeit kommen, müsste aber dann den Elektrotank aufladen“, sagte Eifler in der Debatte.

„Es gibt Bundesländer, vor allem jene, die keine Flächenländer sind, in denen Elektromobilität größere Chancen hat, sich relativ rasch einen Absatzmarkt zu erschließen. Denn dort sind die Entfernungen geringer als in einem Flächenland und dort existiert eine leichter zugängliche Ladeinfrastruktur. Aufgrund der rascheren Etablierung eines Marktes ist es zudem auch lukrativer, die Infrastruktur für Elektroautos weiter auszubauen. Trotzdem sehe ich auch für unser Land Chancen, da sich die Technologie weiterentwickeln wird. Wenn das Ziel von bundesweit einer Million Elektrofahrzeugen erreicht werden soll, müssen auch Kaufanreize für private und gewerbliche Nutzer geprüft werden“, so Eifler weiter.

„Der Landtag hat sich in seiner heutigen Beratung hinter die Beschlüsse der Wirtschaftsministerkonferenz gestellt, die sich unter dem Vorsitz von Harry Glawe im vergangenen Jahr in Stralsund klar zu einer Weiterentwicklung der Elektromobilität bekannt hatte“, erklärte der CDU-Politiker abschließend.

Jutta Hackert
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