Ersatzneubau der Petersdorfer Brücke geht in die nächste Phase

(BVP) Ab heute beginnt der Neubau des westlichen der beiden Brückenbauwerke (Richtungsfahrbahn Berlin). Dazu wird der gesamte Verkehr auf der Autobahn 19 auf das östliche der beiden Brückenbauwerke umgeleitet.

Die Petersdorfer Brücke besteht aus zwei einzelnen Bauwerken, auf denen jeweils zwei Fahrtrichtungen nach Norden bzw. Süden zur Verfügung stehen. Damit die erste der beiden Einzelbrücken abgetragen und neugebaut werden kann, muss der Verkehr in Richtung Berlin auf die andere Teilbrücke umgeleitet werden. Damit steht je Richtung nur noch eine Fahrbahn zur Verfügung. Aufgrund der Vorarbeiten kann der Verkehr jedoch ohne Lastbeschränkung sowohl in Richtung Berlin wie auch in Richtung Rostock die Brücke passieren.

Unmittelbar nach der Sperrung des westlichen Bauwerks wird damit begonnen, den Asphalt der vorhandenen Fahrbahn abzufräsen. Dies wird einige Tage in Anspruch nehmen. Anschließend wird ein Bohrturm auf der Brücke erreichtet. Durch Öffnungen, die in den Überbau der Brücke geschnitten werden, erfolgen über 50 Meter tiefe Bohrungen in den Untergrund des Petersdorfer Sees. Dort werden dann 52 lange Betonpfähle eingebaut als Gründung für die neu zu errichtende Brücke. Nach Anschluss der Gründungsarbeiten wird die alte Brückenkonstruktion abgerissen, um dann mit dem Neubau beginnen zu können.

Die Zielstellung ist, dass die neue Teilbrücke vor der Sommersaison 2017 für den Verkehr bereit steht. Bis dahin erfolgt die einstreifige Verkehrsführung je Richtung auf dem östlichen Bauwerk. Mit Inbetriebnahme des neuen Brückenbauwerks wird der gesamte Verkehr über dieses geführt. Aufgrund der Größe und Stabilität der neu zu errichtenden Teilbrücke wird ab Sommer 2017 der Verkehr auf je zwei Spuren pro Fahrtrichtung möglich sein. Abriss und Neubau des östlichen Teilbauwerks soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein.

Die Anschlussstellen Waren und Malchow können wie gewohnt in jede Richtung befahren werden. Das Umschwenken des Verkehrs erfolgt auf der Autobahn unmittelbar vor bzw. nach der Petersdorfer Brücke.

Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern
Schloßstraße 6 – 8
19053 Schwerin
Telefon:    0385 588-8003
Telefax:    0385 588-8088
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet:    www.em.regierung-mv.de