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Wissing: Wichtiger Schritt für Abladeoptimierung am Mittelrhein

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Wissing: Wichtiger Schritt für Abladeoptimierung am Mittelrhein Volker Wissing - fdp-rlp.de
(BVP) Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat die aktuelle Aufstockung des Planungspersonals bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) begrüßt. Mit diesem wichtigen Schritt werde die Planung der Abladeoptimierung am Mittelrhein gestärkt, sagte Wissing.

„Die Abladeoptimierung ist von hoher Bedeutung für alle Wirtschaftsstandorte entlang des Rheinkorridors. Sie bringt Versorgungssicherheit, verringert Transportkosten und entlastet Straßen vom LKW-Verkehr“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing. „Ich begrüße es, dass die Bundesregierung dieses wichtige Projekt nun verstärkt mit Personal ausstattet“, fügte der Minister hinzu.

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) teilte aktuell mit, dass dem federführenden Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Rhein und anderen Fachbehörden der WSV insgesamt 12 zusätzliche Stellen zugewiesen wurden. Es bleibe nun abzuwarten, ob die neuen Stellen zeitnah besetzt werden könnten und die Stellen tatsächlich projektbezogen ausschließlich für die Abladeoptimierung zur Verfügung stünden, so Wissing.

Wissing hatte zuletzt in einem gemeinsamen Schreiben mit Vertretern aus der Wirtschaft und niederländischen Partnern an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die Forderung nach einem schnelleren Projektfortschritt noch einmal untermauert.
„Das Niedrigwasser im Jahr 2018 hat gezeigt, welche Folgen für Wirtschaft und Verbraucher entstehen, wenn die Bundeswasserstraßen nicht leistungsfähig gehalten werden. Der Rhein ist die wichtigste Bundeswasserstraße Deutschlands. Wirtschaft, Binnenschifffahrt und Verbraucher sind auf diesen Transportweg angewiesen“, sagte Wissing.

Hintergrund
Mit der Abladeoptimierung wird am Mittelrhein zwischen Mainz und St. Goar die garantierte Fahrrinnentiefe von 1,90 auf 2,10 Meter erhöht. Damit kann jedes Binnenschiff rund 200 Tonnen mehr Ladung aufnehmen. Die Bereiche oberhalb und unterhalb dieses Abschnitts weisen bereits eine Tiefe von 2,10 Meter auf. Die Bundesländer am Rhein hatten den Bund in den vergangenen Jahren mehrfach – etwa im Mai 2018 mit der „Wiesbadener Erklärung“ – aufgefordert, die entsprechenden Kapazitäten in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zu schaffen und zügig mit der Umsetzung zu beginnen. Bei der Abladeoptimierung handelt es sich um das volkswirtschaftlich sinnvollste Verkehrsprojekt im Bundesverkehrswegeplan 2030 mit einem außerordentlich hohen Nutzen-Kosten-Verhältnis von über 30.

Quelle: MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU RHEINLAND-PFALZ

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