Neue Wege für das Gewerbegebiet Münzbachtal

(BVP) Die Verkehrsinfrastruktur des Gewerbegebietes „Münzbachtal“ in der Gemeinde Nonnweiler wird weiter ausgebaut. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr unterstützt das Vorhaben mit rund 661.200 Euro.
 
Nachdem zwischenzeitlich ein Großteil der neuerschlossenen Gewerbeflächen vermarktet sei, würden nun die bereits vorhandenen Erschließungsstraßen endausgebaut, erklärte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.  Darüber hinaus wird die Erschließungsstraße, die bisher nur mit einer Schottertragschicht versehen war, fertiggestellt und mit den notwendigen Ver- und Entsorgungsleitungen sowie mit Beleuchtung ausgestattet. Abschließend soll die Straße entlang der Fahrbahn begrünt werden.

„Mit unseren Zuschüssen zum Ausbau von Industrie- und Gewerbeflächen leisten wir trotz schwieriger Haushaltslage einen Beitrag zur regionalen Wirtschaftsförderung und zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.“  Es sei wichtig, dass gerade auch die Städte und Gemeinden bei diesen Aufgaben mitziehen, denn durch einen starken Mittelstand könnten Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden, so Rehlinger.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 945.000 Euro. Die nunmehr freigegebenen Mittel aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der regionalen Beschäftigungslage und der Wirtschaftsstruktur ermöglichen es der  Gemeinde Nonnweiler, die Bauarbeiten bis Ende des Jahres zu vollenden.
Die Erweiterung des Gewerbegebiets „Münzbachtal“ wurde bereits in den Jahren 2003 bis 2006 aus dem EU-Ziel-2-Programm gefördert. Neben der Bereitstellung neuer Gewerbeflächen wurden damals insbesondere ein neuer Kreisverkehr am Zubringer zum Autobahndreieck Nonnweiler sowie eine neue Zufahrtsstraße zur Erweiterungsfläche realisiert.

Dadurch können die Autobahnen A 1 und A 62 anbindungsfrei erreicht werden. Dies führte nicht nur zu einer besseren Erreichbarkeit des Gewerbegebiets, sondern auch zu einer spürbaren Entlastung der Ortsdurchfahrt von Otzenhausen.

Wolfgang Kerkhoff
Pressesprecher und stellvertretender Regierungssprecher
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