Christopher Vogt: FDP-Fraktion unterstützt Pläne zum Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals und zur Anbindung des Belttunnels

Christopher Vogt: FDP-Fraktion unterstützt Pläne zum Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals und zur Anbindung des Belttunnels Christopher Vogt - FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag
(BVP) Zur Bereitstellung der Planungsgelder für den Elbe-Lübeck-Kanal und zum geplanten Ausbau der Schienenanbindung des Belttunnels erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:

„Die FDP-Fraktion unterstützt den Plan zur Aufwertung der Schienenanbindung des Belttunnels zur Hochgeschwindigkeitsstrecke. Dies würde diesem Projekt absolut gerecht werden, auch wenn natürlich noch viele Detailfragen zu klären sind. Die Interessen der betroffenen Kommunen und Anwohner müssen bei der Planung selbstverständlich berücksichtigt werden. Die finanzielle Entlastung von Land und Kommunen wäre mehr als nur ein positiver Nebeneffekt. Es handelt sich schließlich um ein Projekt des Bundes, so dass dieser auch die Kosten für eine vernünftige Anbindung tragen sollte.
 
Die FDP-Fraktion begrüßt ganz ausdrücklich auch die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages, der Bundesregierung für die Planung des Ausbaus des Elbe-Lübeck-Kanals bereits zehn Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Dies werten wir als klares Signal des Bundestages an die Region, dass man es mit dem Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals auch tatsächlich ernst meint. Die Bundesregierung ist nun in der Pflicht, auch tatsächlich für die benötigten Planungskapazitäten zu sorgen.
 
Für die Kritik der Grünen an diesen Ausbauplänen haben wir kein Verständnis. Jahrelang haben die Grünen moniert, dass das Land und die Kommunen bei der Schienenanbindung des Belttunnels finanziell belastet werden sollten. Dass sie nun auch wieder nicht zufrieden sind, unterstreicht ihre destruktive Haltung zu diesem Projekt. Die Fundamentalopposition der grünen Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-Holstein bei der Beltquerung passt überhaupt nicht zu den verkehrspolitischen Ankündigungen von Monika Heinold, die immerhin ihre designierte Spitzenkandidatin zur Landtagswahl ist.

Die grüne Ablehnung des Ausbaus des Elbe-Lübeck-Kanals empfinde ich als besonders heuchlerisch. Auch hier gibt es eine große Diskrepanz zwischen den Grünen im Land und den Grünen auf Bundes- und Kreisebene. Die Grünen fordern stets im Abstrakten den Ausbau des Schienen- und Wasserstraßennetzes und die Verlagerung des Güterverkehrs auf diese umweltschonenden Transportwege. Wenn es dann aber konkret wird, schlagen sie sich auf die Seite der Kritiker und mokieren sich über Kosten, Lärmbelästigung und was sonst alles noch mit dem Ausbau zusammenhängt. Die Verkehrspolitik der Grünen besteht keinen Praxistest.“

Quelle: fdp-fraktion-sh.de